Tier & Mensch e.V.

 
Einfuhrverbot für Hunde- und Katzenfelle

 

Die Europäische Union verbietet von Ende 2008 an jedweden Handel mit Hunde- und Katzenfellen. Das beschlossen die Agrarminister am Montag in Brüssel. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) sagte, das sei ein Erfolg für den Tierschutz. „Europa distanziert sich mit diesem Beschluss einstimmig von der grausamen Art der Gewinnung von Katzen- und Hundefellen.“ Die Verordnung richtet sich vor allem gegen Länder Asiens, wo Hunde- und Katzenfelle gehandelt werden. Die Vorschrift verbietet auch vom 31. Dezember 2008 an die Ein- und Ausfuhr von Produkten aus diesen Fellen wie beispielsweise Plüschtiere. Das Europäische Parlament muss der Verordnung im Dezember noch formal zustimmen.
Dominik Völk - wiss. Referent der FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag
Dieser Äußerung des Landwirtschafsministers kann man nur zustimmen. Warum aber, so fragen wir, distanziert er sich nicht auch von den zahlreichen Tierquälern, die es bei uns gibt? Müssen wir an Kaninchen- und Pelztierhaltung erinnern? Und wie steht es um Enten, Gänse und Legehennen? Da kneift er!
E.U., Dez 07
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