Tier & Mensch e.V.

Felsbrocken gegen Schleppnetze
Am 26. Juni 2009 wurde das Wattenmeer an der deutschen Nordseeküste als erste deutsche Naturlandschaft ist zum UNESCO- Welterbe der Menschheit erklärt worden. Schon seit 23 Jahren stand das Wattenmeer als Nationalpark unter Schutz, wurde dennoch aber genutzt und übernutzt durch Schleppnetzfischerei, Kiesabbau und andere belastende Nutzung.

Im Oktober 2008 versenkten Umweltschützer der Organisation Greenpeace mit ihren Schiffen "Noortland", "Beluga II" und "Argus" am Sylter Außenriff hunderte tonnenschwere Steine, um die Tier- und Pflanzenwelt vor Schleppnetzfischerei und Kiesabbau zu schützen.

Anfang August 2009, also ein knappes Jahr später, zeigte ein Gutachten, wie erfolgreich die Aktion war: Die Tierarten haben deutlich zugenommen!

 Mitte August 2009 haben Greenpeace-Aktivisten damit begonnen, auch im Kattegat vor der Schwedischen Küste 300 tonnnenschwere Felsbrocken zu versenken. Denn auch hier wühlen Schleppnetze den Grund auf und zerstören das Leben am Boden, obwohl die Meeresregion 100 Kilometer südlich von Göteborg als Schutzgebiet ausgewiesen ist. Die Steine werden die Schleppnetzfischerei auch hier wirksam unterbinden. 

K.U. September 2009

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