Tier & Mensch e.V.

 
Neues Schweizer Tierschutzrecht:
mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse von Heimtieren!

 

Die Triebfeder für Heimtierhaltung ist ja eigentlich die Tierliebe. Dennoch leiden sehr viele  Meerschweinchen, Kaninchen oder Hunde unter schlimmen Lebensbedingungen – wegen purer Unwissenheit und Gleichgültigkeit ihrer Besitzer. 
Wenigstens  die gröbsten Missstände soll ein neues Tierschutzgesetz in der Schweiz abstellen: So stellt das Bundesamt klar, dass Tiere kein Spielzeug sind und Meerschweinchen nicht geeignet sind, von Kindern herumgetragen und geknutscht zu werden.
Alle sozial lebenden Tierarten, also zum Beispiel Meerschweinchen, Kaninchen, Wellensittiche, Goldfische, Pferde dürfen nur noch in der Gruppe, mindestens zu zweit gehalten werden. Darüber hinaus muss Pferden täglich mindestens zwei Stunden Auslauf gewährt werden.
Ab September müssen Menschen, die sich einen Hund anschaffen, bei staatlich anerkannten Ausbildern einen Hundeführerschein machen und sich theoretisch und praktisch einweisen lassen.
Auch das Fischen soll künftig weniger qualvoll sein, indem u.a. der Widerhaken verboten wird.
Wie weit sind wir in Deutschland von derartigen Erkenntnissen, geschweige denn, Regelungen entfernt!
Auch hier wären entsprechende gesetzliche Regeln dringend nötig!

Karin Ulich

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