Wie geht es den Kaninchen?

 

 

Im Sommer 2011 wurde vom Landwirtschaftsministerium ein sehr unbefriedigendes „Eckpunkte-Papier" für die kommerzielle Kaninchenhaltung vorgelegt, das weiterhin die Käfighaltung erlauben soll - mit geringfügigen Verbesserungen. Da Ministerin Aigner Anfang 2011 scharfe Regeln versprochen hatte, war das Entsetzen groß. Also muss der Protest weitergehen. Das Bündnis „Kaninchenmast - nein danke", dem 80 Vereine angeschlossen sind (darunter auch Tier & Mensch) hat mehrere spektakuläre Aktionen durchgeführt und hält damit den Druck auf das Ministerium und das Medieninteresse wach: Im September wurde vor dem Landwirtschaftsministerium demonstriert. Eine Aktivistin saß mit Aigner-Maske im Drahtkäfig, darüber ein Banner: „Nicht Tiere, sondern Betrüger gehören in den Käfig".

Bei Aigners Presserundgang auf der Grünen Woche entrollte ein Aktivist direkt vor ihr ein Banner mit der Aufschrift: „Frau Aigner, lassen Sie die Kaninchen frei!" - er wurde von der Security rausgeschmissen. Aber die internationale Presse dokumentierte den Protest. Zum Valentinstag wurden Frau Aigner vor dem Ministerium 5000 rote Herzen überreicht. Sie symbolisierten die bis dahin 5000 eingegangenen Online-Petitionen. Eine Postkartenaktion läuft noch.

Infos: Deutsches Tierschutzbüro, Ingo Schulz, An Groß Sankt Martin 6/206, 50667 Köln, Tel 0221-20463862,

www.kaninchenmast.info

 

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