Wir freuen uns, dass...        09/12

 

...auf öffentlichen Druck durch PETA und eine begleitende Petition nun auch Air-China den Trans­port lebender Affen für Tierversuchs­labore einstellt. Aus China stammen 70% der in den USA im Tierversuch gequälten Af­fen. Es sind Tausende! Air France verzichtet noch nicht auf diese Einnahmequelle. Link zur Internet-Pe­tition:  www.eceae.org/de/what-we-do/campaigns/say-no-to-air-france/pledge

...der Disney-Konzern in seinen Fernseh­sen­dern und Webseiten ab 2015 keine Werbung mehr für ungesundes Essen zeigen will. Bestimmte Nährwertstandards sollen vorausge­setzt und so der Verzehr von Obst und Gemü­se gefördert werden.         Quelle: Berliner Zeitung

 

...McDonald´s im März die Skandale zu viel wurden: Die Restau­rant­ket­te beschloss, „vor­übergehend“ keine Wiesenhof-Pro­duk­te mehr zu verwenden. Es hat übrigens seinen eigenen Fleischliefe­ran­ten: OSI Food Solution Germany produ­ziert jährlich 32 000 Tonnen Geflügelprodukte mit nur 180 Mitarbeitern. Von welchen Unternehmern zurzeit das Geflügel bezogen wird, konnte ich nicht her­aus­finden.  K.U.

 

...Greenpeace und Misereor mit ihrem Ein­spruch beim Europäischen Patentamt Erfolg hatten: ein rechtswidriges Patent wurde wider­rufen, da ihm „die erfinderische Tiefe“ gefehlt hatte. Es ging darin um Auswahlverfahren natür­licher Erbeigen­schaften und die konventionelle Züch­tung von Schweinen und Rindern und wäre ein ent­schei­dender Schritt zur Besitzergreifung der bäu­er­li­chen Tierzucht durch Konzerne gewesen.

Das Patentieren von Tieren und Pflanzen wurde lei­der nicht in Frage gestellt.                        K. Ulich

 


...auch dieses Jahr in Island keine Finnwale gejagt werden. Da Steuervorteile für die Arbeiter gekürzt wurden, will das Unternehmen seine Flotte im Hafen lassen. Das wird 70 Tieren der gefährdeten Walart das Leben retten. Nachdem 2010 rund 150 Wale getötet wurden, fiel die Jagd letztes Jahr wegen des zusammengebrochenen Japanischen Marktes aus. Minkwale werden jedoch gejagt.

 Quelle: www.wdcs-de.org/



...zähes Engagement von Tierschützern besonders von der Organisation „Pro Wal“ zu wichtigen Erfolgen gegen die Haltung von Delfinen geführt hat: So wird das geplante Delfinarium in Rügen nicht gebaut, der Zoo in Münster und der Heidepark in Soltau schlossen ihre Delfinarien. Auch in der Ukraine und Bodrum (Türkei) wurden Schließungen erreicht. Jährlich sterben zahlreiche Delfine in Gefangenschaft, da sie nicht artgerecht gehalten werden können. Die Verluste werden durch grausam gefangene Wildtiere ausgeglichen. Die Schweiz verbietet nun die Einfuhr von Delfinen. Wer Delfinarien besucht, unterstützt Tierquälerei!

Quelle: Pro Wal


...die Klage von zwei Pelztierzüchtern mit zusammen 12 000 Nerzen in Hörstel und Borken gegen die neue Tierschutzverordnung vom Verwaltungsgericht Münster Anfang März abgewiesen wurde. Sie müssen mit sofortiger Wirkung ihre Farmen schließen. Ihre Argumentation „Inländerdiskriminierung deutscher Züchter“ griff nicht. Die bestehenden Haltungen seien „eklatant tierschutzwidrig“, und die neue deutsche Verordnung beruhe auf der Empfehlung des Europarates. Einem Nerz muss nun mindestens 1m² zur Verfügung stehen. Früher wurden auf dieser Fläche bis zu 10 Tiere zusammengequetscht.

Quelle: ivz.aktuell


...bis zum 15. März die Mehrheit der EU-Parlamentarier eine Schriftliche Erklärung für eine Beschränkung der Schlachttiertransporte auf acht Stunden unterzeichnet hat. Im Vorfeld hatten das mehr als eine Million EU-Bürger über eine Petition gefordert (siehe: Mitteilungsheft 43). Es war eine der größten Tierschutzkampagnen, die jemals in Europa geführt wurden. Nun ist die EU-Kommission gefordert, die Transport-Richtlinie entsprechend dem Willen des Parlaments zu ändern. Wird sie ihn nun ignorieren können, wie bisher?

Quelle: Animal´s Angels



... sich foodwatch gegen die unverantwortliche Nahrungsmittel-Spekulationen der Banken einsetzt und im Mai bereits einen Erfolg verzeichnen konnte: Die DekaBank versicherte, aus dem Spekulationsgeschäft mit Grundnahrungsmitteln auszusteigen. Die Deutsche Bank macht bisher weiter mit dem gewissenlosen Geschäft.

Quelle: foodwatch

 


 

 

zurück